Warum Ihre Nervenschmerzen immer schlimmer werden (und wie Sie endlich Linderung finden – OHNE schwere Medikamente)
Ein Neurologe erklärt, warum Gabapentin, Pregabalin und Nahrungsergänzungsmittel bei den meisten Betroffenen versagen … und was wirklich hilft.
„Lesen Sie das, BEVOR Sie die nächste Lösung ausprobieren!“
Das Problem ist ernster, als Sie denken
Jede Woche sitzen in meiner neurologischen Praxis Menschen mit brennenden Füßen, kribbelnden Händen und schlaflosen Nächten, die bereits alles ausprobiert haben, was ihre Ärzte ihnen empfohlen haben.
Sie sitzen mir gegenüber, erschöpft. Dunkle Ringe unter den Augen. Manche haben seit Jahren nicht mehr eine Nacht durchgeschlafen.
Und sie erzählen mir alle dieselbe Geschichte:
„Herr Doktor, von dem Gabapentin fühlte ich mich wie betäubt. Ich konnte keinen klaren Gedanken fassen. In zwei Monaten habe ich sieben Kilo zugenommen. Also habe ich es abgesetzt – und jetzt brennt es schlimmer als vorher.“
„Ich habe die Lidocain-Pflaster probiert, die mein Arzt verschrieben hat. Sie betäuben meine Füße vielleicht eine halbe Stunde, dann kommt das Brennen zurück. Und wenn ich mehr als eines benutze, wird mir übel. Ich weiß nicht mehr weiter.“
„Meine Ärztin hat mich von Gabapentin auf Pregabalin umgestellt. Derselbe Nebel im Kopf. Dieselbe Gewichtszunahme. Jetzt ist mir auch noch ständig schwindelig.“
„Ich weiß nicht, was ich noch versuchen soll. Mir gehen die Möglichkeiten aus – und die Hoffnung.“
Allein im vergangenen Jahr habe ich deutlich mehr Menschen über 50 gesehen, die Gabapentin oder Pregabalin nicht mehr vertragen. Sie kommen zu mir, wenn ihr Hausarzt nicht mehr weiterweiß.
Nachdem sie Tausende Euro für Lösungen ausgegeben haben, die irgendwann aufgehört haben zu wirken – oder nie gewirkt haben.
Und das sage ich jedem Einzelnen von ihnen:
Das Problem ist nicht, dass Sie ein stärkeres Medikament brauchen.
Das Problem ist, dass Sie das Symptom behandeln und nicht die Ursache.
Ihre brennenden Füße, Ihr Kribbeln, Ihr Taubheitsgefühl – das ist nicht die Krankheit.
Das sind Signale.
Signale dafür, dass etwas Tieferliegendes nicht stimmt. Und solange dieses tieferliegende Problem nicht angegangen wird, verschafft Ihnen keine Tablette und kein Pflaster dauerhafte Linderung.
Lassen Sie mich erklären, was ich damit meine …
Renates Geschichte
Letzten Monat saß eine Patientin bei mir: Renate, 64 Jahre alt. Seit vier Jahren kämpfte sie mit Nervenschmerzen, die scheinbar aus dem Nichts gekommen waren.
Ihre Ärzte konnten nicht erklären, warum es angefangen hatte. „Idiopathische Neuropathie“ nannten sie es – das ist nur das medizinische Wort für „wir wissen es nicht“.
Dass niemand die Ursache kannte, hielt allerdings niemanden davon ab, ihr eine Behandlung nach der anderen zu verordnen.
Sie reichte mir einen Schnellhefter. Darin lag eine Liste von allem, was sie versucht hatte – und was sie dafür bezahlt hatte.
Die Zahlen haben selbst mich erschreckt.
Was Renate alles probiert hatte:
1. Gabapentin (300 mg, dann 600 mg, dann 900 mg), zwei Jahre lang – Zuzahlung rund 240 €
Ergebnis: So starker Nebel im Kopf, dass sie ihre eigene Telefonnummer vergaß. 17 Kilo zugenommen. Nach zwei Jahren abgesetzt.
2. Pregabalin, acht Monate – Zuzahlung rund 80 €
Ergebnis: Derselbe Nebel, dieselbe Gewichtszunahme, dazu Schwindel. Abgesetzt, nachdem sie in der Küche gestürzt war.
3. Lidocain-Pflaster, sechs Monate – Zuzahlung rund 60 €
Ergebnis: Nichts. Betäubte die Oberfläche, aber das Brennen kam sofort zurück, sobald das Pflaster ab war. Und ihr wurde übel davon.
4. Capsaicin-Creme – 24 €
Ergebnis: Das Brennen wurde schlimmer. Nach einer Woche aufgegeben.
5. Nervenblockaden beim Schmerztherapeuten (3 Sitzungen) – 390 €
Ergebnis: Etwa zwei Wochen Linderung pro Sitzung. Danach wieder dasselbe Brennen. Zu teuer und zu aufwendig, um es dauerhaft zu machen.
6. TENS-Gerät – 79 €
Ergebnis: Leichte Linderung während der Anwendung. Für den Alltag unpraktisch.
7. Diabetiker-Schuhe und Einlagen – 320 €
Ergebnis: Bequemer, aber Brennen und Kribbeln blieben.
8. Akupunktur (12 Sitzungen, IGeL-Leistung) – 780 €
Ergebnis: Entspannend während der Sitzung, aber keine bleibende Wirkung auf die Nervenschmerzen.
In vier Jahren aus eigener Tasche bezahlt: 1.973 €
Ergebnis: Immer noch um drei Uhr nachts mit brennenden Füßen wach. Immer noch nicht lange genug stehen können, um das Abendessen zu kochen. Immer noch am Leben vorbei.
Renate sah mich an und sagte etwas, das ich nie vergessen werde:
„Letzten Monat hat meine Tochter mich gefragt, ob ich mit ihr und der Familie in den Europa-Park fahre. Für meine Enkelin wäre es das erste Mal gewesen. Sie hat immer wieder gefragt, ob die Oma mitkommt und mit ihr Karussell fährt.“
„Ich musste ihr sagen, dass ich nicht mitkann. Ich kann keine zwei Stunden stehen, geschweige denn einen ganzen Tag durch einen Park laufen. Meine Füße hätten schon am Eingang geschrien.“
„Meine Enkelin hat mich angesehen und gesagt: ‚Du kommst ja nie mehr mit, Oma.‘“
„Ich bin ins Schlafzimmer gegangen und habe eine Stunde geweint, nachdem sie weg waren.“
Renate ist damit nicht allein. Solche Geschichten höre ich jede einzelne Woche.
Gute Menschen.
Menschen, die alles richtig gemacht haben. Die auf ihre Ärztin gehört, ihre Medikamente genommen und jede Creme und jedes Präparat ausprobiert haben, das sie finden konnten.
Und die trotzdem leiden.
Warum?
Warum all diese Lösungen scheitern (und was Ihnen niemand sagt)
Die Wahrheit ist für die Pharmaindustrie unbequem. Aber nach 27 Jahren als Neurologe habe ich die Pflicht, sie auszusprechen.
Gabapentin und Pregabalin heilen Ihre Nerven nicht. Sie versuchen es nicht einmal.
Diese Medikamente wirken, indem sie Ihr gesamtes zentrales Nervensystem dämpfen. Sie drehen im Grunde die Lautstärke Ihres Gehirns herunter, damit Sie die Schmerzsignale nicht mehr so laut hören.
Deshalb fühlen Sie sich benebelt, träge und „nicht wie Sie selbst“.
Sie werden sediert.
Das Problem? Ihr Körper gewöhnt sich daran. Innerhalb von Wochen wirkt dieselbe Dosis nicht mehr.
Also erhöht Ihr Arzt. Und erhöht noch einmal. Währenddessen geht die Gewichtszunahme weiter, der Nebel im Kopf wird dichter – und Sie sind einer echten Besserung keinen Schritt näher als am ersten Tag.
Sie behandeln nicht das Problem. Sie betäuben sich dagegen.
Und das sagt Ihnen niemand: Während Gabapentin die Signale blockiert, geht die eigentliche Reizung der Nerven weiter. Sie sind nur zu sediert, um es in voller Stärke zu spüren.
Lidocain-Pflaster haben dasselbe Problem.
Sie betäuben die Oberfläche, verändern aber nichts an dem, was darunter passiert. In dem Moment, in dem das Betäubungsmittel nachlässt, ist das Brennen in voller Stärke zurück.
Und Sie können sie nicht dauerhaft tragen. Vorgesehen sind zwölf Stunden tragen, zwölf Stunden Pause.
Was passiert also in diesen zwölf Stunden Pause? Das Brennen kommt zurück – oft schlimmer als vorher, weil es die ganze Zeit nur überdeckt wurde.
Nervenblockaden
können kurzfristig Linderung bringen, aber sie sind teuer, erfordern immer neue Termine und lassen innerhalb weniger Wochen nach. Das ist keine Lösung, das ist eine Pausetaste, die jedes Mal Geld kostet.
Capsaicin-Creme
wirkt, indem sie den Botenstoff Substanz P erschöpft, der Schmerzsignale weiterleitet. Die Theorie ist gut, die Umsetzung ist brutal.
Sie verursacht wochenlang intensives Brennen, bevor überhaupt eine Linderung eintritt. Die meisten Menschen geben – wie Renate – lange vorher auf. Die Behandlung fühlt sich schlimmer an als die Beschwerden.
TENS-Geräte
geben milde elektrische Impulse ab, die Schmerzsignale kurzzeitig überlagern können.
Aber Sie müssen dafür still sitzen, mit Elektroden am Körper. Sie können es nicht beim Vorspiel Ihrer Enkelin tragen. Sie können es nicht beim Kochen benutzen.
Es verstaubt in der Schublade, weil es im echten Leben unpraktisch ist.
Jeder einzelne dieser Ansätze hat denselben grundlegenden Fehler:
Sie behandeln das Symptom, ohne die Ursache anzugehen.
Was ich Renate gesagt habe – und was sich dadurch verändert hat
Nachdem ich Renates Vorgeschichte durchgesehen hatte, habe ich eine Untersuchung veranlasst, die bei Neuropathie-Patienten kaum jemand veranlasst.
Als die Werte zurückkamen, habe ich mich mit ihr hingesetzt und ihr etwas erklärt, das ihr Verständnis für ihre eigene Erkrankung vollständig verändert hat.
„Renate, Ihr Magnesiumspiegel ist deutlich zu niedrig. Und auch Ihr Vitamin-B12-Wert liegt klar unter dem Optimum. Ihre Nerven sind nicht nur gereizt. Sie hungern.“
Sie sah mich an. „Was heißt das, sie hungern?“
Ich habe ihr eine Abbildung von Nervenzellen auf dem Bildschirm gezeigt.
„Ihre peripheren Nerven – die in den Füßen und Händen – brauchen bestimmte Nährstoffe, um richtig zu arbeiten. Der wichtigste für die Regulierung der Nervensignale ist Magnesium. Es ist der natürliche Aus-Schalter Ihrer Nerven. Es sagt ihnen, wann sie feuern sollen und wann sie sich beruhigen dürfen.“
„Ohne ausreichend Magnesium können sich Ihre Nerven nicht selbst regulieren. Sie feuern, wenn sie es nicht sollten. Sie senden Schmerzsignale, obwohl es keine Verletzung gibt. Sie erzeugen Brennen, Kribbeln und Ameisenlaufen aus dem Nichts.“
„Man nennt das Übererregbarkeit der Nerven. Und sie steht in direktem Zusammenhang mit Magnesiummangel.“
Renates Gesicht fiel in sich zusammen. „Warum hat mir das vorher nie jemand gesagt? Ich laufe seit sechs Jahren von Arzt zu Arzt.“
Diese Frage höre ich ständig.
Und die Antwort macht mich jedes Mal wütend, wenn ich sie geben muss …
„Weil die Standardbehandlung bei Neuropathie lautet: Gabapentin oder Pregabalin verschreiben. So wird es gelehrt. Das übernimmt die Kasse ohne Rückfragen. Niemand misst den Magnesiumspiegel. Niemand fragt, warum Ihre Nerven überhaupt falsch feuern.“
„Man hört ‚Neuropathie‘, verbindet ein paar Punkte und reicht Ihnen eine Tablette, die Ihr gesamtes Nervensystem dämpft – und nennt das Behandlung.“
Nur verbinden sie eben nicht ALLE Punkte. Sie folgen dem Standardverfahren.
Was in Ihrem Körper wirklich passiert
Hier ist die Ursache, die fast alle übersehen.
Magnesium reguliert, wie Ihre Nerven feuern. Ohne ausreichende Werte werden Ihre Nerven übererregbar.
Sie feuern ständig falsch.
Sie senden Schmerzsignale, obwohl es keine Verletzung gibt.
Sie erzeugen das Brennen, das Kribbeln und das Ameisenlaufen, das Sie um drei Uhr nachts weckt.
Und wenn Sie über 50 sind, liegt dieser Anteil noch höher.
Warum? Dafür gibt es mehrere Gründe – und bei den meisten Menschen wirken gleich mehrere davon zusammen:
Erstens: Unsere Lebensmittel sind ärmer geworden.
Der Mineralstoffgehalt der Böden ist in den letzten Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. Das Gemüse, das Ihre Großeltern gegessen haben, enthielt deutlich mehr Magnesium als das, was heute im Supermarkt liegt.
Zweitens – und das ist der Teil, der mich wütend macht:
Viele gängige Medikamente entziehen Ihrem Körper aktiv Magnesium.
- Protonenpumpenhemmer (Pantoprazol, Omeprazol) gegen Sodbrennen
- Entwässernde Mittel gegen Bluthochdruck
- Metformin und andere Diabetesmedikamente
- Bestimmte Antibiotika
- Die meisten Herz- und Cholesterinmedikamente
Wenn Sie über 50 sind, nehmen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens eines davon. Vielleicht sogar zwei oder drei.
Drittens: Ihr Körper nimmt mit den Jahren weniger auf.
Selbst wenn Sie sich gut ernähren und keines dieser Medikamente nehmen, arbeitet Ihr Verdauungssystem nach dem 50. Lebensjahr weniger effizient, wenn es darum geht, Magnesium und andere Mineralstoffe aufzunehmen.
Das ist schlicht Biologie. Leider.
Viertens: Stress verbrennt Magnesium.
Ein dauerhaft hoher Cortisolspiegel senkt den Magnesiumspiegel deutlich. Daraus entsteht ein Teufelskreis: Stress senkt Magnesium, und wenig Magnesium macht empfindlicher für Stress.
Das heißt: Sie haben mit ziemlicher Sicherheit einen Mangel – und wissen es nicht einmal.
Kein Wunder, dass das Gabapentin irgendwann aufgehört hat zu wirken.
Kein Wunder, dass die Beschwerden immer schlimmer werden.
Die eigentliche Ursache wird nie angegangen.
Die 3 Irrtümer, die Sie weiter leiden lassen
Nach 27 Jahren mit Neuropathie-Patienten kenne ich drei Denkfehler, die Menschen am meisten festhalten:
Irrtum 1: „Ich brauche einfach etwas Stärkeres.“
Genau das soll die Pharmaindustrie Sie glauben lassen. Wenn Gabapentin mit 300 mg nicht wirkt, dann eben 600 mg. Dann 900 mg. Dann zusätzlich Pregabalin.
Aber mehr Sedierung bedeutet nicht weniger Schmerz.
Es bedeutet nur mehr Nebenwirkungen, schnellere Gewöhnung und eine benebeltere Version von Ihnen selbst, die sich durch den Tag schleppt.
Sie suchen nicht nach etwas, das Ihr Nervensystem ausknockt.
Sie suchen nach etwas, das es unterstützt.
Irrtum 2: „Mein Arzt hätte es mir gesagt, wenn es etwas anderes gäbe.“
Ihr Arzt arbeitet in einem System. Er hat gelernt, bei Neuropathie Gabapentin zu verschreiben.
Das ist die Leitlinie. Das zahlt die Kasse. Das ist der Weg des geringsten Widerstands.
Die meisten Hausärzte haben schlicht keine Zeit, nach Ursachen zu suchen – erst recht nicht bei einer Diagnose, die so häufig gestellt wird.
Sie haben zehn Minuten pro Patient und ein volles Wartezimmer.
Sie verschreiben das, was sie gelernt haben zu verschreiben.
Das ist KEINE Kritik an Ärzten. Es ist Kritik an einem System, das Symptome behandelt statt Ursachen.
Irrtum 3: „Das gehört zum Älterwerden dazu. Ich muss das akzeptieren.“
Diesen Satz höre ich am häufigsten, und er bricht mir jedes Mal das Herz.
Ja, Neuropathie wird mit dem Alter häufiger.
Ja, sie neigt dazu, sich zu verschlimmern, wenn man nichts tut.
Aber wie stark Ihre Beschwerden sind, steht nicht fest. Sie müssen nicht so leben.
Entscheidend ist, dass Sie Ihren Nerven geben, was sie tatsächlich brauchen – statt nur die Signale zu blockieren, die sie senden.
Die 3 Voraussetzungen für echte Linderung
Nach Jahrzehnten in der Praxis bin ich überzeugt: Dauerhafte Linderung bei Neuropathie braucht drei Dinge.
Nicht eines.
Nicht zwei.
Alle drei.
Voraussetzung 1: Das Fehlfeuern beruhigen
Ihre Nerven sind übererregbar, weil ihnen Magnesium fehlt. Sie feuern, wenn sie es nicht sollten. Sie senden Schmerzsignale, obwohl es keine Verletzung gibt.
Magnesium ist der natürliche Aus-Schalter, der Ihren Nerven sagt, dass sie sich beruhigen dürfen.
Genau deshalb wird Magnesium bei Schlafproblemen, Stress, Muskelverspannungen und Nervenfunktion eingesetzt. Es ist der beste Freund Ihres Nervensystems.
Ohne Magnesium bleiben Ihre Nerven im Dauer-Alarm. Das ist das Brennen in der Nacht, das Kribbeln, das nie aufhört, das Ameisenlaufen um drei Uhr morgens.
Gabapentin versucht, das zu lösen, indem es Ihr ganzes Nervensystem sediert. Das ist, als würde man Klebeband über den Rauchmelder kleben, statt das Feuer zu löschen.
Der Alarm hört auf. Das Feuer brennt weiter.
Ausreichend Magnesium beruhigt das Fehlfeuern dort, wo es entsteht.
Voraussetzung 2: Die Schäden reparieren
Hier liegt der schwerste Denkfehler der meisten Behandlungen: Sie kümmern sich ausschließlich um das Symptom.
Das Fehlfeuern zu beruhigen bringt Linderung. Aber nach Jahren der Übererregbarkeit haben Ihre Nerven echten Schaden genommen. Die Myelinscheide – die Schutzhülle um Ihre Nervenfasern – hat gelitten.
Wenn Sie die Nerven nur beruhigen, ohne die Regeneration zu unterstützen, drehen Sie sich im Kreis. Sie verwalten einen Zustand, der sich weiter verschlechtert, statt ihn zu verbessern.
Genau hier werden Vitamin B12 und Alpha-Liponsäure entscheidend.
Vitamin B12 ist unentbehrlich für die Bildung von Myelin. Es ist der Baustein, mit dem Ihr Körper die Schutzhülle um Ihre Nerven erhält und erneuert.
Alpha-Liponsäure gehört zu den am besten untersuchten natürlichen Substanzen für die Nervengesundheit. Sie schützt die Nerven vor oxidativem Stress – der Belastung, die den Abbau der Nervenfasern beschleunigt.
So kann man es sich vorstellen: Magnesium löscht das Feuer. B12 und Alpha-Liponsäure bauen wieder auf, was das Feuer beschädigt hat.
Gabapentin tut weder das eine noch das andere. Es hält Sie nur so weit sediert, dass Sie nicht merken, dass das Haus immer noch brennt.
Voraussetzung 3: Dorthin bringen, wo die Nerven sitzen
Das ist der Punkt, an dem fast alle anderen Ansätze scheitern.
Ihre peripheren Nerven liegen in den Füßen und Händen – also am weitesten entfernt von Ihrem Verdauungssystem. Alles, was Sie schlucken, muss eine brutale Reise überstehen:
- Magensäure, die Verbindungen zersetzt
- eine Aufnahme im Darm, die nur zu einem Bruchteil funktioniert
- Konkurrenz mit anderen Nährstoffen
- den ersten Durchgang durch die Leber
- die Verteilung auf jedes andere System Ihres Körpers, bevor überhaupt etwas in den Füßen ankommt
Wenn Nährstoffe aus einer Tablette bei Ihren peripheren Nerven ankommen, ist davon fast nichts mehr übrig.
Das ist das Grundproblem von Magnesium zum Schlucken bei Neuropathie.
Selbst wenn Sie das Richtige nehmen – es erreicht die Nerven nicht, die es brauchen.
Jahrelang habe ich Patienten gesagt, dass es dafür keine perfekte Lösung gibt. Das Beste, was wir tun konnten, war mehrere Ansätze zu kombinieren und auf einen Summeneffekt zu hoffen.
Dann bin ich auf etwas gestoßen, das meine Praxis verändert hat …
Die Lösung, die alle drei Voraussetzungen erfüllt
Vor etwa anderthalb Jahren hat mir ein Kollege eine Arbeit zur transdermalen Aufnahme von Nährstoffen bei Neuropathie geschickt. Ich war bei äußerlichen Ansätzen immer skeptisch, aber diese Arbeit war anders.
Das Prinzip ist dasselbe wie bei Nikotinpflastern, Hormonpflastern und bestimmten Schmerzpflastern.
Ein Depot mit dem Wirkstoff liegt auf der Haut und gibt ihn langsam ab, sodass der Spiegel über viele Stunden gleichmäßig bleibt.
Der entscheidende Punkt: Die Aufnahme über die Haut umgeht den Verdauungstrakt vollständig.
Keine Magensäure, die den Wirkstoff zersetzt.
Keine Konkurrenz bei der Aufnahme.
Kein erster Durchgang durch die Leber.
Der Wirkstoff geht direkt durch die Haut in das darunterliegende Gewebe – genau dorthin, wo die Nerven liegen.
Ich habe daraufhin nach einem Produkt gesucht, das diese Technik konsequent für die Nerven nutzt.
So bin ich auf Gesunda gestoßen.
Die Gesunda+™ Magnesium-Pflaster sind das einzige Produkt, das mir begegnet ist, das alle drei Voraussetzungen erfüllt:
Voraussetzung 1 (Fehlfeuern beruhigen): Transdermales Magnesium wird über die Haut aufgenommen und beruhigt die Übererregbarkeit der Nerven dort, wo sie entsteht.
Keine Sedierung.
Kein Nebel im Kopf.
Nur der Mineralstoff, der Ihren Nerven als Aus-Schalter gefehlt hat.
Voraussetzung 2 (die Schäden reparieren): Die Pflaster enthalten außerdem Vitamin B12, unentbehrlich für die Erneuerung der Myelinscheide, und Alpha-Liponsäure, die die Nerven vor fortlaufendem oxidativem Stress schützt.
Voraussetzung 3 (dorthin bringen, wo es gebraucht wird): Die Aufnahme über die Haut umgeht den Verdauungstrakt vollständig. Eine gleichmäßige Abgabe über 8 bis 10 Stunden – keine Spitze, die nach zwanzig Minuten verpufft. Die Wirkstoffe erreichen tatsächlich die peripheren Nerven, statt im Darm verloren zu gehen oder vorher über die Leber abgebaut zu werden.
Diese Kombination – beruhigen UND reparieren, über die Haut abgegeben und über Stunden wirksam – hatte ich in dieser Form bei keinem frei verkäuflichen Produkt gesehen.
Ich habe angefangen, es den Patientinnen und Patienten zu empfehlen, bei denen alles andere gescheitert war.
So wirkt es in Ihrem Körper
Das passiert, wenn Sie ein Gesunda+™ Pflaster anwenden:
Beim Aufkleben
Sie kleben das Pflaster auf saubere, trockene Haut. Viele Anwender kleben es auf den Fußrücken, den Knöchel oder die Wade.
Es haftet angenehm und bleibt unter Socken oder Schlafanzug an Ort und Stelle.
Nach etwa 30 Minuten
Das Magnesium beginnt, über die Haut aufgenommen zu werden, und umgeht den Verdauungstrakt vollständig.
Keine Magensäure, die die Aufnahme blockiert.
Keine Konkurrenz mit anderen Nährstoffen.
Kein erster Durchgang durch die Leber.
Stunde 1 bis 8
Das Pflaster gibt die ganze Nacht über gleichmäßig weiter ab. Ihr Nervengewebe wird durchgehend versorgt, statt einmal kurz und dann gar nicht mehr.
Am nächsten Morgen
Sie wachen auf und haben durchgeschlafen.
Kein benommener Kater wie nach Gabapentin.
Kein Nebel im Kopf.
Kein Zombie-Gefühl.
Einfach Ruhe.
Pflaster abziehen.
Haut säubern, bei Bedarf neu aufkleben.
Durch den Tag gehen.
Vor dem Schlafengehen ein frisches Pflaster.
Das war's. Keine Tabletten. Keine komplizierten Abläufe. Kein Tagesplan, der sich nach Einnahmezeiten richtet.
Ein Pflaster. Alle drei Voraussetzungen erfüllt. Ganz einfach.
Warum das wirkt, wenn alles andere versagt hat
Kein Nebel im Kopf, kein Zombie-Gefühl.
Weil Sie Ihr zentrales Nervensystem nicht sedieren.
Weil Sie Schmerzsignale nicht mit einem Medikament blockieren.
Sie geben Ihren Nerven, was sie brauchen, um normal zu arbeiten.
Der Unterschied ist Tag und Nacht. Meine Patienten sagen mir, dass sie sich wieder wie sie selbst fühlen – nicht wie eine medikamentierte Version von sich.
Keine Gewöhnung.
Ihr Körper gewöhnt sich an Magnesium nicht so, wie er sich an Gabapentin oder Pregabalin gewöhnt. Es ist ein Mineralstoff, den Ihr Körper ohnehin braucht.
Sie müssen die Menge nicht mit der Zeit erhöhen. Es wirkt weiter.
Keine Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt.
Weil das Magnesium über die Haut aufgenommen wird, ist Ihr Magen nicht beteiligt.
Keine Krämpfe.
Keine Übelkeit.
Kein plötzlicher Gang zur Toilette.
Für die tägliche Anwendung geeignet.
Es handelt sich um einen Mineralstoff, den Ihr Körper ohnehin benötigt. Kein Gewöhnungsrisiko. Keine Entzugserscheinungen.
Renates Ergebnis
Ich habe Renate noch am selben Tag eine Packung Gesunda+™ Pflaster mitgegeben.
Ich habe ihr gesagt, sie soll 30 Tage lang jede Nacht eines benutzen und sich dann melden.
Zwei Wochen später rief sie in meiner Praxis an.
„Herr Doktor, ich habe fünf Nächte hintereinander durchgeschlafen. Das hatte ich seit vier Jahren nicht mehr.“
Beim Termin nach einem Monat saß ein anderer Mensch vor mir. Die Erschöpfung war aus ihrem Gesicht verschwunden.
„Das Brennen ist nicht komplett weg“, sagte sie. „Aber es ist von einer dauerhaften 8 auf vielleicht eine 3 gefallen. Mit einer 3 kann ich leben. Mit einer 8 konnte ich nicht leben.“
„Ich habe letzte Woche das Abendessen im Stehen gekocht. Das ganze Essen. Das hatte ich seit zwei Jahren nicht mehr geschafft.“
„Und Herr Doktor … meine Enkelin hat nächsten Monat ein Vorspiel. Ich habe ihr schon gesagt: Die Oma sitzt in der ersten Reihe.“
Sie fing an zu weinen, und ehrlich gesagt ich auch.
Die Sache ist die …
Renate ist kein Einzelfall. Ich habe diese Pflaster inzwischen über 200 Patientinnen und Patienten empfohlen.
Die Ergebnisse waren so beständig, dass ich es als meine Pflicht empfunden habe, diesen Artikel zu schreiben.
Nicht alle reagieren gleich.
Manche bemerken schon in der ersten Woche eine Verbesserung, vor allem beim Schlaf.
Andere brauchen vier bis sechs Wochen konsequente Anwendung, bis der Unterschied deutlich wird.
Ein kleiner Teil spricht gar nicht darauf an – das gilt für jede Maßnahme.
Aber die Mehrheit meiner Patienten berichtet von spürbar besserem Schlaf, weniger Brennen und Kribbeln und insgesamt mehr Lebensqualität.
Das kann ich von den wenigsten Behandlungen sagen, die ich in 27 Jahren verordnet habe.